Chromaphyosemion spec. Nr.6Kamerun,Westafrika
Aplocheilidae
Chromaphyosemion
spec.Nr.6,unbeschriebener Phänotyp
an der Straße zwischen Akok und Akom und in der nähe von Toko
Herzog, Jochim, Roth 1992
Fenda
KEK 98/10
Kliesch, Eberl und Kämpf
1/1998
02°49’36’’N 10°15’79’’O Fenda im Bach Mintang
Kleiner Bach, das Biotop ist felsig, der Bodengrund besteht aus Kies, keine Ablagerungen und rasch fließend. Weitere Fundorte sind: KEK 98/12 Toko 02°57’17’’N 10°22’39’’ (Kliesch, Eberl, Kämpf); KEK 98/9 von Kribi nach Ebolowa vor dem Dorf Njabilobe (Kliesch, Eberl, Kämpf); HLM 99/26 Akok 02°46’N 10°16’O (Huijgenvoort, Lambert, Malumbres); HJRK92/14 Akok 02°46’N 10°16’O (Herzog und Roth); MB 607 Akok 02°46’N 10°16’O (Vlaming); 1992 haben Herzog und Roth einen Chromaphyosemion mit tiefschwarzer Farbe in einem Fluss in der Nähe von Akok, Route von Kribi nach Ebolowa, gefischt. Dieser Fisch wurde aufgrund der sehr dunklen Farbgebung von den Fischern Chromaphyosemion spec „Black Molly“ genannt. Zwei Paare kamen nach Deutschland, aber die beiden Männchen starben einige Tage später. 1997 entdeckte Vlaming in der Nähe desselben Ortes einen Fisch, der dem Chromaphyosemion lugens ähnelte. 1998 suchten Kliesch, Eberl und Kämpf den Fisch, der 1992 von der deutschen Expidition gefischt worden war. Weil sie nicht denselben Fluss finden konnten, fischten sie in der Nähe von Akok und Fenda Fische, die denen von Vlaming ähnlich waren. Sie fanden davon auch einige auf der Route Akom II - Bibindi bis Toko (zwischen Malomba und Nlonkeng, 20-30 km nördlich von Akom II), wo er zusammen mit A. loennbergii vorkommt.